Go, Team Dynamite!
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So wie in den letzten Tagen haben wir auch heute wieder den nachmittag an der Sola verbracht, um uns zumindest ein paar Stunden von der unmenschlichen Hitze abzukühlen. Heute hatte ich meine Kamera dabei, mit der ich es immerhin bis ins brusttiefe Wasser geschafft habe, um die waghalsigen Sprünge meiner Kollegen zu dokumentieren. Alles in allem genießen wir hier grad ein äußerst beschauliches Leben, das hauptsächlich aus Freizeit und gediegenem Exzess besteht. Besonders die anhaltende Hitzefront zaubert uns allen Sonne ins Gemüt und Röte auf die Rücken.
Eventuell werden wir einige der heute geschossenen Fotos zum FM4 “Spring ins Wasser” Contest einreichen, für eine Honorary Mention müssten die Bilder wohl doch reichen. (Anm. Wir sind dabei! Marie und Sandra im FM4-Artikel)
Nachdem Alan schon Anfang Juli gen Niederlande abgereist ist, ist jetzt auch Tilman vorübergehend unterwegs. Marie, unsere neue freiwillige Judaistik-Studentin aus Prag, erweist sich jedoch als trinkfeste wie humorvolle Unterstützung der geschrumpften Freiwilligenclique.
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tag am see
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Als verspätetes Geburtstagsgeschenk zu Ehren des 21. Geburtstages unseres allseits geschätzten Johannes C. Döscher haben wir zusammen mi 10 Amerikanischen Sommerstudenten einen Tag am See verbracht. Abends gegrillt, den wunderbaren Sonnenuntergang genossen und nicht zuwenig Bier konsumiert. Ich war leider etwas fotofaul, hier die magere Ausbeute:
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viel zu erzählen
nachdem seit meinem letzten eintrag schon wieder 3 monate ins schöne südpolen gezogen sind, sollte ich das blog wohl wieder mal updaten. die fotos habe ich fast allesamt auf picasa ausgelagert, was den ladezeiten des blogs sowie meiner bequemlichkeit zu gute kommt. ich hab viel zu erzählen, es hat sich viel getan.
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neulich habe ich das büro aufgeräumt. jawohl nach meiner heimkehr aus österreich (dazu später) hab ich die drei riesigen müllsäcke, die seit monaten im büro vor sich hingammelten, sowie unser reservoir an leeren bierflaschen entfernt. bei der reinigungsaktion kamen sage und schreibe 151 flaschen zum vorschein, davon 109 flaschen des köstlichen gebräus tyskie. seitdem hängt der beer counter im büro, auf dem wir über unseren konsum penibel buch führen. seit gestern steht er bei 161 flaschen bier. das büro selbst ist jetzt in einem ganz annehmbaren zustand, in dem es hoffentlich dann unsere nachfolgerInnen übernehmen werden.
apropos nachfolger: nächstes jahr werden in oswiecim insgesamt 11 freiwillige ihr unwesen treiben, nachdem gerade bekannt wurde, dass die IJBS ab august mit 5 neuen freiwilligen besetzt wird. sogar das jüdische zentrum bekommt 4 freiwillige für die eine stelle an der rezeption. an freizeit wird es der nächsten generation also nicht mangeln.
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von meinem letzten österreichurlaub gibt es auch einige erwähnenswerte ereignisse. am ehesten ist wohl der trip nach wien mit der ganzen bande von wahnsinnigen anzuführen. am dritten tag, den ich in ö. verbracht habe, sind wir mit 2 autos nach zum donauinselfest aufgebrochen, um uns heaven shall burn und caliban zu geben. am weg dahin, in st. valentin habe ich dann beim auffahren auf die autobahn irgendwie kurzzeitig den überblick verloren und bin mit der gesamten rechten flanke des autos an die leitplanke gekracht. glücklicherweise ist nichts schlimmeres passiert, mein vater konnte mit autolack retten, was zu retten war.
später haben wir dann laut dröhnend halb wien mit der u-bahn durchquert und es echt geschafft, vollzählig die bühne zu finden. die konzerte waren ein super, hsb mit gewohntem druck und caliban wie immer etwas arrogant. hsb haben es am ende ihres gigs geschafft, die meute zu einem circlepit um das mischpult zu bewegen. lustigerweise standen an der rückseite des mischpults einige bierbänke und tische, über die dann das ganze pit gepurzelt ist.
die zulassungsprüfung am medieninstitut der kunstuniversität linz ist ebenfalls super gelaufen, ich werde ab oktober in linz ‘zeitbasierte und interaktive medien’ studieren und freu mich wie ein kind auf weihnacht auf den umzug nach linz und die studienzeit.
das blog sollte ab jetzt mindestens wöchentlich aktualisiert werden, fotos kommen auf jeden fall öfter.
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Wir haben bei unseren allabendlichen Bierrunden bescheuerte Gruppenspiele als sinnstiftende Betätigung für uns gewonnen. Vor allem im altbekannten Ratemordspiel Mafia gewinnen wir zunehmend an Sattelfestigkeit.
Der Sommer ist übrigens auch hier eingezogen. Wir vertreiben uns die Zeit mit Petanque, Footbag und SuperMario2 auf einem Gameboy Baujahr 1989. Fotos dazu gibts morgen.
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back from bielsko
Jogi und Nina hatten die Güte, mich auf einen Nachmittagsausflug in die Nachbarstadt Bielsko-Biala mitzunehmen. Wir wurden in der Galerie BWA über die Jugendjahre des Papstes aufgeklärt, schlugen uns in einem Restaurant mit dem bezeichnenden Namen “Italiana” die Bäuche mit exzellenten Italienischen Speisen voll und sprinteten wie Irre zum Bahnhof, um den Zug zurück zu erwischen. Am Rückweg startete dann irgendjemand den Fototerror, den ich – technisch weitaus überlegen – natürlich erwidern musste. Die Fotos unterliegen der strengen Geheimhaltung.
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oder: “Die Kunst der exzessiven Zelebration”
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Während in westlicheren Gefielden die Osterfeiertage eher besinnlicher Natur sind, nehmen selbige in Polen ein durchaus einzigartiges Ausmaß an. Begonnen bei der Vorliebe der polnischen Bevölkerung, nachts in Hundertscharen illustre Fackelzüge zu veranstalten, bis hin zum berüchtigten Smingus Dynges am Ostermontag gäbe es von vielen kleinen Kuriositäten der Osterwoche zu berichten.
Da wir uns in bester atheistischer Manier gegen jegliches konfessionelles Brauchtum verwehren, versuchten wir kreativ, gegen alle Konventionen zu verstoßen. Den Auftakt der Tätigkeit der “Aktionsgruppe Anarchistisches Ostern”, kurz AAO, starteten Genossin Münch und ich am Nachmittag des Gründonnerstags um 1715. Mit der Präsentation eines mit bunten Streuseln pervers dekorierten Kuchens in Herzform gelang es uns, den Höhepunkt der Fastenzeit zu torpedieren.
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Eine zünftige Grillerei am dach der IJBS stellte am Karfreitag den Paukenschlag unserer Aktivität dar. Sämtliche Mitglieder der AAO wurden zur Teilnahme aufgerufen . Genossin Münch und ich versorgten uns also mit exakt 1,44 kg unbehandelten Grillguts und diversen landesüblichen Beilagen, von denen die nicht unerhebliche Menge an Bier vermutlich die größte Rolle im Verlauf des weiteren Abends spielte. Fachkundig von uns vorbereitet und professionell durchgeführt, können wir die erste Grillerei des Jahres 2007 durchaus als vollen Erfolg werten. Besonders Genossen Waibel möchten wir für seine vorbildhaften Leistungen am Grill erwähnen.
Die anschließende Feier ob unseres Etappensieges lief nach AAO-typischen Mustern ab: nachdem die Shisha geraucht war, wurden artistische Turneinlagen und Fußballspiele auf der Straße zwischen dem BP-Bierdepot und der Jugendbegegnungsstätte ausgetragen, das entscheidende Elfmeterschießen fand dann vor tosender Mengen im Büro statt. Die verdienten Sieger feierten ihren Triumph dann mit Turbobier. Business as usual. Um 0500 schlossen wir die Versammlung.
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