employee of the day
meine aktuelle situation (samstag morgen, allein im büro) erweckt mehr und mehr den eindruck, dass ich der einzige hier bin, der noch konsequent seiner arbeit nachgeht. der beginnende april bringt mir gleich zwei aufeinanderfolgende gruppen aus belgien, was mich hauptsächlich daran erinnert, dass die letzte französisch stunde inzwischen bald ein jahr her ist. mit meinen dementsprechend verkümmerten fähigeiten in der correspondence commerciale gelingt es mir immerhin, grundlegende eckdaten des programms der gruppe vorzubereiten. die englischen satzfurchbarkeiten, die mir meine französische ansprechpartnerin voll mitgefühl über das unvermögen meinerseits über ihre wunderbare muttersprache sendet, haben dabei allenfalls erheiternden charakter.
der frühling hält – um einen konnex zumeinr persönlichen stimmung zu bilden – auch hier in südpolen einzug, was bei mir zum exzessive tragen von sonnenbrillen, sowie zur exklusiv-auditiven verinnerlichung von lieblich-schrammeligen gitarrenrockliedern führt. eine musikalische hommage an eine gewisse insel in der sonne, auf dem wir spielen und spaß haben werden, sei hier nur als beispiel genannt.
mitte april werde ich wieder meinen rucksack packen und auf zu neuen abenteuern ziehen. besonders die zakopane weiter südöstlich von hier hat es mir angetan. um das konditionell zu bewältigen, sollte ich eventuell meinen nicht zu verachtenden konsum an koffein/nikotin reduzieren, der mich mehrmals pro tag zu spontanen schüttelfrostanfällen zwingt. ich ziehe es aber auch durchaus in erwägung, mich per eisenbahn gen westen zu bewegen, nämlich hätte ich prag im visir.
um den titel meiner aktuellen ausführungen jetzt nicht ad absurdum zu führen, schließe ich nun mit einem freundlichen „pa“ und stürze mich auf meine papierarbeit.
florek.
postscriptum: soeben konnte ich nur knapp verhindern, dass mein aschenbecher feuer fängt. ich sollte mir im zweiten absatz erwähntes wohl wirklich zu herzen nehmen.
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